Mit Liebe und Musik im Kampf gegen das Böse

Vor genau fünfzig Jahren veröffentlichten die Beatles ihr epochales Album «Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band», welches zusammen mit dem daraus entwickelten Film «Yellow Submarine» zu den einflussreichsten Werken der Popkultur zählt und Legionen von Musikern in aller Welt prägte. Viel mehr noch steht es heute für und geht es um unsere Werte von Freiheit, Offenheit und Toleranz.

Bedroht von Islamisten

Weiterlesen, read more: pdf sgt pepper

snapping Turk at work

http://www.eurojournal.info/

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Juni 12, 2017 at 9:06 am Hinterlasse einen Kommentar

666 Die Zahl des Menschen

Zur Einstimmung auf das neue, bald (Februar 2016) erscheinende Buch:

Yehuda Shenef: „666, die Zahl des Menschen“

ISBN:  978-3739238159

666 – the Number of the Beast, by Iron Maiden (1982)

 

Februar 1, 2016 at 7:57 am Hinterlasse einen Kommentar

Apropos … „Überreaktion“…

Zu den Standardreaktionen westlicher und insbesondere auch deutscher Medien und Politiker gehört es Israel wegen mutmaßlicher Überreaktionen oder Unverhältnismäßigkeit im Kampf gegen Terroristen zu ermahnen oder anzuklagen.

Zuletzt war dies im Sommer 2014 so, als Israel nach anhaltenden Beschuss mit Raketen aus dem Gaza-Streifen Stellungen des islamistischen Hamas angriff. Jene die Israel kritisieren, meinen es dem Vernehmen nach „gut“ mit dem Judenstaat und äußern deshalb die Besorgnis, dass Israel mit gezielten Terrorschlägen die Terroristen nicht ausschalten könne. Ganz im Gegenteil könne dadurch die politische und militärische Lage „eskalieren“, sprich umfangreichere Dimensionen annehmen und darüber hinaus auch unbeteiligte Zivilisten in Mitleidenschaft ziehen.

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In Israel hingegen sieht die breite Mehrheit der Bevölkerung das Vorgehen gegen islamistische Terrorangriffe als angemessene und unverzichtbare Selbstverteidigung. Man hat sich aber auch längst daran gewohnt, dass europäische Medien immer wieder für Israels Feinde Partei ergreifen und deren Attacken gegen Israel meistens bagatellisieren und Israels Gegenwehr problematisieren.

Vergleicht man nun aber Israels Vorgehen gegen Terroristen mit dem anderer Staaten, die Ziel von Terroranschlägen werden, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Angesichts einer beinahe inflationären, weil fast täglich anwachsender Zahl islamistischer Terrorakte rund herum um den Globus, ist das nicht schwierig. Am Ende einer Woche hat man allenfalls Probleme sich an einzelne Vorfälle zu erinnern.

Die europäischen Reaktionen auf die neuerlichen Terrorakte in Paris auf Fußballstadion, Restaurants und eine Konzerthalle mit über 130 Toten indes belehren uns aber eines besseren und zeigen uns, wie drastisch sich das eigene (euorpäische) Handeln im Bedarfsfall unterscheidet von den wohlfeilen Vorschlägen für andere (Israelis).

Nicht nur die von den Anschlägen betroffen Franzosen bombardieren seit Wochen Stellungen der „Islamstaates“ in Syrien, auch die Briten bomben mit, mittlerweile sogar Ölfelder, als „strategisch wichtige“ Ziele. Auch die deutsche Regierung entsendet nun Tornados, um beim bewaffneten Kampf gegen die Islamisten in Syrien zu helfen, weil immerhin der Verdacht im Raum steht, dass die Terroristen in Paris „irgendwas“ mit dem selbst ernannten Islamstaat zu tun haben könnten.

Neben den Aufklärungsfliegern schickt die Bundesregierung auch gleich noch die Fregatte Augsburg mit, und zudem 1200 Militärs als Personal. Da Sicherheitsexperten bereits davon ausgehen, dass der deutsche Militäreinsatz durchaus zehn Jahre oder länger dauern könnte, ist es durchaus angebracht, kurz innezuhalten, und sich noch mal zu vergegenwärtigen, was gleich noch mal der Auslöser für den deutschen Marschbefehl war: Terroranschläge französischer und belgischer Islamisten auf zivile Einrichtungen in Paris.

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Man kann sich eigentlich kaum ausdenken, wie die deutsche Regierung dann erst auf Anschläge im eigenem Land reagieren wollte. Zweifelsfrei ist jedoch, dass israelisches Militär vergleichsweise zielgerichtet und überschaubar und vor allem rational handelt. Niemand käme in Israel auf die Idee, etwa wegen einen Terroranschlag islamistischer Terroristen auf eine Weihnachtsfeier in einem kalifornischen Behindertenzentrum, bei dem über ein Dutzend Sozialarbeiter mit Maschinengewehren zerfetzt wurden, zum Anlass zu nehmen um israelische Kampfflieger nach Pakistan zu schicken.

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Es ist gut, sich bei Zeiten der jetzigen Reaktionen europäischer Politiker und Militärs zu erinnern, wenn bei der nächsten Gelegenheit – und wird es zweifellos geben – Israel wieder mal zur Verhältnismäßigkeit ermahnt werden soll, weil es unmittelbare Angriffe auf seine Bürger militärisch unterbindet.

Farb Foto Schießen Plärrer Augsburg 2015

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Whenever Israel responds to rocket fire and mortars from Gaza with military power in order to stop the attacks, it usually does not take too long until concerned politicians and media from Europe (and the US) remind the government in Jerusalem to act responsible and proportional and to avoid excessive force, which may cause civilian casualties or even an political or military escalation.
What this consideration actually means may be studied by the European reaction to the newly terror attacks in Paris, where Islamists killed some 130 people near the football stadium, at restaurants and in a music hall.
Not only the French air force did not hesitate to attack the Islamists in Syria, also the Brits joined in and now let blow up oil fields. Also the Germans will send Tornado planes, some 1200 troops as well as a frigate.
And why? What has turned the balance for the German and British decision? Radicalized Islamists from Belgium and France, who maybe have some sort of connection to a terror group somewhere in Syria attacked civilian targets in Paris, … not even in London or Berlin.
Well, but if Israel responds to attacks on its own territory which harms the own people, … it is accused of „overreacting“.
Keep that it in mind for the next occasion … which certainly will come.

Dezember 6, 2015 at 5:34 pm Hinterlasse einen Kommentar

Yehuda Shenef – Trommeln in der Nacht

neues Buch, ab sofort überall bestellbar für 5 Euro:

Trommeln in der Nacht

Yehuda Shenef - Trommeln in der Nacht 2015

ISBN 978-3-7392-1187-9

http://www.bod.de/buch/yehuda-shenef/trommeln-in-der-nacht/9783739211879.html

Trommeln in der Nacht

Im ursprünglichen Stück von Brecht ging es um Heimkehrer aus dem verlorenen Ersten Weltkrieg die auf eine revolutionäre Stimmung in der Heimat stießen und vor diesem Hintergrund um die ganz privaten Verwicklungen in Sachen Glaube, Liebe, Treue und Zuversicht.

Die Adaption versetzt die Handlung in den Sommer 2014 als ein zum Islam konvertierter Heimkehrer aus dem Syrien-Krieg gleichfalls in letzter Minute zur geplanten Verlobung seiner Liebsten stößt, die ausgerechnet am Abend des WM-Endspiels von statten gehen soll.

Der Text wurde im Frühjahr 2015 als Wettbewerbsbeitrag für den seit 2005 jährlich verliehenen Literaturpreis des Bezirk Schwaben zum Motiv „In der Nacht“ eingereicht, wurde aber von der Jury nicht berücksichtigt.

Die Idee des Stücks die Feier von Fußball-Spielen mit der Furcht vor Terroranschlägen durch Islamisten zu verknüpfen, war vor einem halben Jahr sicher noch etwas abwegig, doch spätestens seit den Anschlägen von Paris und der Absage eines Fußball-Länderspiels in Hannover Mitte November 2015 leider kein bloßes Hirngespinst mehr.

(veröffentlicht am 19.11.2015)

November 20, 2015 at 10:19 am Hinterlasse einen Kommentar

Auf Sand gebaut – die Katar-Verschwörung

Manchmal kommt es knüppeldick und verschiedene, ja grundverschiedene Ereignisse und Sachverhalte, die man kaum in Verbindung bringen würde, betreten zur selben Zeit die mediale Weltbühne und halten Beteiligte und Zuschauer in Atem. Da Dinge die im gleichen Zeitraum passieren, nun aber nicht zwangsläufig in ursächlichem Bezug zu einander stehen müssen, ist es vielleicht auch nicht so offensichtlich, zumal zugrundeliegende Fakten nicht immer Allgemeinwissen sind und wirtschaftliche wie politische Verbindungen in den Alltagsnachrichten kaum Raum und Tiefe finden. Der Sommer und Herbst 2015 waren medial bestimmt von der Griechenland-Krise, dem Iran-Atom-Deal, den aktuellen Flüchtlingsströmen in Mitteleuropa, nicht zuletzt auch die Skandale um VW die internationalen Fußballverbände. Dass alles irgendwie in relevanter Weise mit dem kleinen, erst seit 1972 unabhängigen Emirat Katar zu tun hat, liegt keineswegs auf der Hand, kann aber sehr wohl auch nur bloßer Zufall sein.

Mehr: http://www.eurojournal.info/

Auf Sand gebaut – die Katar Verschwörung (pdf/ 3 Seiten)

November 18, 2015 at 5:37 pm Hinterlasse einen Kommentar

Zweck & Bester

Zweck & Bester

 

die Würde des Menschen

heißt es  kalt

ist unverletzlich

grad wie die Fülle der Wünsche

unermesslich

 

wie am Himmel die Sterne

wie die Körner am Meer

man hat alle gerne,

aber gibt kaum was her

 

und so fühlt sich ein jeder

der eine früher, der andre später

als der Menschen Letzter

finaler Zweck & Bester

 

(Yehuda Shenef, 7. Oktober 2015, ‏כ“ה תשרי תשע“ו)

Oktober 8, 2015 at 4:37 pm 2 Kommentare

Veggie-Day: statt grüner Lippenkosmetik, ein Plädoyer gegen die Verdummung der Herzen

Mit dem Aufruf zu einem wöchentlichen Tag fleischloser Ernährung in Kantinen meldeten sich die Grünen aus dem Sommerurlaub zurück und landeten damit auf dem Bauch, warfen ihnen politische Gegner doch „Bevormundung“, „Umerziehung“ und dergleichen vor. Umfragen sagen hingegen, dass 53 % die Idee eines sog. „Veggie-Day“ gut fänden und bei den Jungwählern unter 30 Jahren, liegt die Zustimmung sogar fast bei drei Vierteln.

Eine tierfreie Ernährung (Anmerkung: der Autor is(s)t vegan) ist ohne Mängel machbar und zudem sittlich, gesundheitlich wie auch „human“ plausibel und konsequent, die Forderung an einem Tag der Woche mal Wurst oder Rinderhack wegzulassen, hingegen ist es nicht. Und warum nun der Donnerstag? Weil andere Wochentage bereits von anderen Religionen (oder: Ideologien) beansprucht wurden? Wäre das nicht so, als würde man Rauchern einen rauchfreien Tag pro Woche vorschlagen? Was brächte das denn? Alkoholiker könnten künftig montags trocken bleiben, Junkies am Dienstag die Nadel beiseitelegen und Politiker mittwochs den Mund halten, bzw. die Allgemeinheit mit dummen, populistischen Vorschlägen verschonen. Letzteres wäre vielleicht tatsächlich erwägenswert, gerade auch weil Politiker nicht müde werden zu wiederholen, dass ihnen etwas am Allgemeinwohl liegt und sie nur unseres Bestes (Geld?) wollen…

In welchen Kantinen Spitzenpolitiker der Grünen verkehren, ist so fraglich wie nebensächlich, jedoch wären auch Vorschläge wie sonntags keine Katzen zu quälen, freitags keine Steuer zu hinterziehen oder samstags kein LSD zu nehmen nicht stimmiger, auch wenn die meisten übereinstimmten, dass ein entsprechendes generelles Verhalten dem Allgemeinwohl diente.

Im traditionellen Judentum, das trotz, oder gerade wegen der biblischen Tieropfer (die es in der Antike überall gab, daran erinnert auch im Christentum noch das Wort Hostie, das ist Latein und heißt „Schlachtopfer“), galt über den sehr seltenen privaten Fleischverzehr schon das Trinken von Milch als Timtum-ha-Lev, wörtlich als „Verdummung des Herzens“.

Warum? Wer sich ein wenig mit der Biologie von Mensch und Tier auskennt, der weiß, wann Mütter Milch „produzieren“, dann nämlich wenn sie Nachwuchs zur Aufzucht haben. Wie kommt der Mensch nun an die Milch der Kuh?  Richtig, er nimmt sie dem Kalb weg und damit dieses nicht stört, wird der Tiermutter auch das Tierkind genommen und geschlachtet, damit es Kalbfleisch gibt. Das ist ein einfacher, klarer Sachverhalt, der nicht schwer zu verstehen ist, aber komplett verdrängt wird in der Kultur der industriellen Massenverarbeitung.

Diesen Akt der Verdrängung, der es als „völlig normal“ erscheinen lässt, das Muttertier von seinem Säugling zu trennen, um an Milch und Kalbfleisch zu kommen, nannten die Weisen Verdummung des Herzens. Weder Milch noch Fleisch sind physiologisch erforderlich für eine kräftige und gesunde Ernährung. Elefanten gelten nicht gerade als Sinnbild der Schwächlichkeit und Gebrechlichkeit. Haben sie erst mal das Säuglingsstadium hinter sich gelassen, trinken sie für den Rest ihres Lebens keine Milch mehr, Fleisch essen sie nie, weder donnerstags noch an anderen Tagen.

August 20, 2013 at 2:42 pm Hinterlasse einen Kommentar

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